Kaffeebohnen

Lernen Sie unser Sortiment an Kaffeebohnen kennen. Wir wählen für Sie die besten Kaffee aus. Von 100 % Arabica-Bohnen bis zu Kaffee von der Robusta-Pflanze. Bei uns können Sie Kaffee sehr günstig bestellen!

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Kaffeebohnen

In Deutschland werden ca. 149 Liter Kaffee pro Person im Jahr getrunken, das entspricht etwas mehr als drei Tassen Kaffee am Tag! Allmählich steigt die Qualität des getrunkenen Kaffees, dies kommt vor allem durch den Gebrauch von frischen Bohnen. Kaffee von frischen bohnen nimmt an Popularität zu, weil die Verbraucher herausfinden, dass der Geschmack viel besser ist.

Die Kaffeebohne wurde vor ca. 1.700 Jahren entdeckt, doch die Idee, sie zu rösten, zu mahlen und mit Wasser zu vermischen ist noch nicht so alt. Bis vor ein paar hundert Jahren wurden Kaffeebohnen gegessen oder in einem weinartigen Getränk verarbeitet.

Der Kaffeehandel war ursprünglich eine arabische Angelegenheit, bis die europäischen Entdeckungsreisenden diesen im 15. Jahrhundert für sich entdeckten. Inzwischen kennen wir bohnen aus der ganzen Welt mit jeweils eigenem Geschmack. Süd- und Mittelamerika gehören heute zu den größten Kaffeeproduzenten der Welt.

Sorten

Es gibt mehr als sechzig verschiedene Kaffeebohnen, doch für die Kaffeeproduktion sind die Arabica und die Robusta am wichtigsten. Die sorten unterscheiden sich durch Sorte, Herkunft, Geschmack und Aroma. Allgemein gilt: je höher die Kaffeeplantage gelegen ist, desto besser ist die Qualität des produzierten Kaffees.

Arabica ist ein sehr schmackhafter und aromatischer Kaffee mit weniger Koffein als Robusta, der wiederum etwas kräftiger und rauer schmeckt.

Robusta

Die Robusta-Bohne wurde erst im späten 19. Jahrhundert in Belgisch-Kongo, der heutigen Demokratischen Republik Kongo entdeckt. Diese Kaffeepflanze kann im Tal angebaut werden (im Gegensatz zur Arabica-Bohne, welche auf Hängen angebaut wird) und ist widerstandsfähiger gegen Krankheiten, wodurch sie günstiger in der Produktion ist. Der einzige Nachteil ist, dass sie der Arabica-Bohne geschmacklich doch recht unterlegen ist. Gewöhnlich wird der Geschmack als holzig und sehr kräftig beschrieben. Deshalb wird der größte Teil der Robusta-Produktion zu löslichem Kaffee verarbeitet. Dennoch kreieren viele große Marken schöne Mischungen aus Robusta- und Arabicabohnen. Oft sieht man dann das Verhältnis von 20-25% Robusta, ergänzt mit Arabica. Dafür gibt es mehrere Gründe: Einerseits geht es einfach um den Preis (die Robusta-Bohne ist wesentlich günstiger). Außerdem sorgt der Robusta-Anteil für eine bessere Crema. Dazu kommt noch, dass die Robusta-Bohne einen höheren Koffeingehalt hat, wodurch auch der Geschmack sehr kräftig ist. Daher entsteht in Kombination mit einer milden Arabica-Bohne ein wohlschmeckender Kaffee.

Arabica

Die Arabica-Pflanze wächst in extremen Höhen, im Schnitt 1.500 Meter. Die Arabica-Bohnen kommen überwiegend aus hohen Gebieten in Zentralafrika und Asien. Von dieser Sorte sind mehr als zwanzig verschiedene Varianten bekannt. Kaffeepflanzen bilden Koffein, um sich vor Parasiten und Krankheiten zu schützen. Da diese Pflanze in extremen Höhen wächst, ist sie Parasiten und Krankheiten weniger ausgesetzt. Die Arabica-Bohnen enthalten daher auch weniger Koffein. Durch den geringeren Koffeingehalt ist die geschmackliche Zusammensetzung verschieden. Diese Bohne hat überwiegend einen sanften und aromatischen Geschmack. Von der Farbe her sind die Kaffeebohnen hellgrün, grau und mitunter sogar blau. Das gilt selbstverständlich für den Rohkaffee. Beim Rösten verfärben sich alle bohnen in verschiedene Brauntöne.



Nass- oder Trockenaufbereitung?

Mitunter steht auf der Verpackung, ob die Bohnen nass oder trocken aufbereitet wurden. Hierzu lässt sich sagen, dass die teure Arabica-Bohne nass und die Robusta-Bohne gewöhnlich trocken aufbereitet wird. Beim Nassverfahren werden die Kaffeekirschen nach der Ernte vom Fruchtfleisch befreit und anschließend gewässert. Durch den anschließenden Gärungsprozess werden die Kaffeebohnen aromatischer im Geschmack. Danach werden sie erneut gewaschen.

Die Robusta-Bohnen werden im Trockenverfahren aufbereitet. Die Kaffeekirschen werden nach der Ernte zehn Tage in der Sonne getrocknet und dabei regelmäßig gewendet, damit sie gleichmäßig trocknen. Das Fruchtfleisch wird in einem Arbeitsschritt entfernt, sobald die Bohnen trocken sind. Abschließend werden die Bohnen poliert und sortiert. Dieser Verarbeitungsprozess ist sehr vom Klima abhängig: Wenn die Sonne nicht scheint, kommt der Prozess zum Stillstand.

Und welche Kaffeebohnen soll ich dann verwenden?

Das Tolle am Kaffee ist, dass er immer Geschmackssache sein wird. Für den einen muss Kaffee stark und kräftig schmecken, so dass bei ihm die Wahl eher auf eine Sorte im Robusta-Stil fällt. Andere wiederum bevorzugen die etwas mildere Variante und entscheiden sich für einen 100 % Arabica. Wir von Kaffeevorteil bieten sowohl Kaffees aus 100 % Arabica-Bohnen an als auch Melangen aus Arabica und Robusta. Möchten Sie auch einmal etwas Neues probieren und tiefer in die wunderbare Welt des Kaffees eintauchen? Dann schauen Sie sich doch einmal unsere Kaffeepakete an und entdecken Sie, wie Sie zu Hause preisgünstig den leckersten Kaffee genießen können.

Bohnen mahlen

Es gibt verschiedene Arten, Kaffee zu mahlen, diese hängen von der Kaffeesorte ab, die Sie mahlen wollen. Espresso muss möglichst fein gemahlen werden, während normaler Kaffee grob gemahlen werden kann. Verschiedene Methoden, Kaffee zu mahlen, sind:

Die elektrische Kaffeemühle

Es gibt verschiedene Typen von elektrischen Kaffeemühlen auf dem Markt. Der ältere Typ ist mit kleinen Propellermessern ausgestattet, die die Kaffeebohnen gewissermaßen „kaputtschlagen“. Die Gleichmäßigkeit des Mahlergebnisses ist sehr schlecht, was zu schlechtem Kaffee führt. Große Brocken Kaffee gehen nämlich verloren, da das Wasser sie nicht richtig durchdringen kann, während zu feine Partikel sich schnell aufsaugen und zu einem bitteren Geschmack führen können. Auch kann dieser Typ von Mühle nur für kurze Zeit verwendet werden, da die bohnen sonst durch die Hitze verschrumpeln. Es gibt auch Kaffeemühlen mit Metallscheiben, hierbei ist günstig aber häufig teuer, weil die Metallscheiben nicht sehr lange halten und nachgekauft werden müssen. Viele elektrische Kaffeemühlen vermahlen bohnen mit auffallend guter Gleichmäßigkeit. Die meisten Mühlen haben eine Drehscheibe, mit der der gewünschte Mahlgrad eingestellt werden kann.

Die Handmühle

Lange Zeit hat man Kaffee selbst zuhause mithilfe einer Handmühle gemahlen. Dies ist eine (hölzerne) rechteckige kleine Mühle mit geringem Fassungsvermögen. Häufig fasst sie nicht mehr als für eine Kanne Kaffee nötig ist. Das Ergebnis des Endprodukts ist sehr gut, insbesondere die Gleichmäßigkeit der Mahlung ist hervorragend. Diese Handmühlen sind relativ günstig, aber das Mahlen ist eine zeitraubende Angelegenheit.

Die türkische Kaffeemühle

Ein echter Kaffeeguru hat zuhause eine türkische Kaffeemühle, den König unter den Kaffeemühlen. In der Türkei und im Nahen Osten ist dieser Mühlentyp sehr gebräuchlich. Es handelt sich um eine hohe Mühle aus Kupfer oder Bronze, die dementsprechend oftmals schwer ist. Unter dem abschraubbaren Deckel befinden sich die Kaffeebohnen, und die gemahlenen Bohnen landen unten in der Mühle. Türkischer Kaffee muss sehr fein gemahlen werden – eine Kunst, die die türkische Kaffeemühle wie keine andere beherrscht.